Know-how-Check: Hypothyreose - von Verdacht bis Therapieentscheidung Endokrinologie
Kursbeschreibung:
Die Hypothyreose ist eine beim Hund häufig diagnostizierte Hormonerkrankung – doch ist ein niedriger T4-Wert tatsächlich beweisend? In dieser interaktiven Online-Fortbildung erläutert die Endokrinologie-Expertin Dr. Johanna Rieder, wie Laborwerte im Kontext von Fütterung, Alter und Vorerkrankungen richtig interpretiert werden. Sie erfahren, welche weiteren Parameter und modernen Laborverfahren die Diagnosesicherung unterstützen und erhalten praxisnahe Therapieempfehlungen für das Management hypothyreoter Patienten.
Ziele:
- Sichere Diagnostik der Hypothyreose beim Hund
- Differenzierung komplexer endokrinologischer Krankheitsbilder
- Therapieentscheidung und -kontrolle evidenzbasiert treffen
Diese Fortbildung wird mit 2 ATF-Stunden anerkannt.
Expertin:
Dr. Johanna Rieder
Fachtierärztin für Innere Medizin der Kleintiere (Dipl. ECVIM‑CA) mit langjähriger klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. Schwerpunkte liegen in der internistischen Patientenversorgung sowie der universitären Lehre und Nachwuchsförderung.
Nach dem Studium der Tiermedizin an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, das Dr. Johanna Rieder von 2000 bis 2006 absolvierte und mit der Approbation abschloss, promovierte sie im Jahr 2006. Anschließend absolvierte sie von 2006 bis 2007 ein Internship in der Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. Von 2008 bis 2011 war sie dort als Resident des European College of Veterinary Internal Medicine tätig. In den Jahren 2013 bis 2015 arbeitete sie als Mitarbeiterin in der KleintierKlinik Hannover. Seit 2014 ist sie Diplomate des European College of Veterinary Internal Medicine und seit 2015 Mitarbeiterin der Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. Ihre Forschungs‑ und Interessenschwerpunkte liegen in der Untersuchung von Autoimmunerkrankungen bei Hund und Katze sowie in chronisch‑entzündlichen Erkrankungen des Magen‑Darm‑Traktes. Von 2017 bis 2019 nahm sie zudem als Mentee am Ina‑Pichlmayr‑Mentoringprogramm zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen teil.